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In diesem Artikel erfahren Sie, wie (und warum) Sie Ihr Unternehmen und Ihre Telefonnummern für ausgehende SMS-/MMS-Nachrichten in den USA registrieren müssen.
Benutzer Ebene: Admin
So legen Sie los:

Nachdem Sie diesen Help-Center-Artikel zum gesamten A2P-Prozess gelesen haben, können Sie Ihre Registrierung starten, indem Sie unser Registrierungsformular ausfüllen.
👉 Ziehen Sie beim Ausfüllen des Registrierungsformulars bitte auch diese Datei mit allgemeinen Richtlinien (ebenfalls unten angehängt) heran. Dieser Leitfaden enthält ausführliche Details und Beispiele dafür, was konform ist und was nicht.Das hilft Ihnen beim zweiten Teil des Registrierungsformulars, in dem es um die Kampagne geht.
Bitte beachten Sie, dass die Registrierung aufgrund der Bearbeitungszeiten bei den Carriern von CloudTalk und den US-Netzbetreibern in der Regel 2-4 Wochen dauert.

Muss ich meine US-Nummern und meine Unternehmensmarke registrieren?

Jedes Unternehmen, das ausgehende Nachrichten an US-Nummern sendet, muss sein Unternehmen und seinen Anwendungsfall bei den US-Netzbetreibern in einer zentralen Informationsplattform namens The Campaign Registry, kurz TCR, registrieren. Dies muss über den jeweils genutzten Anbieter erfolgen, und CloudTalk unterstützt Sie dabei.

Registrierungen sind nicht zwischen Carriern übertragbar. Selbst wenn Sie das bereits bei einem früheren Anbieter erledigt haben, müssen Sie es bei CloudTalk erneut tun.
A2P steht für Application-to-Person. Damit ist jeglicher nicht-private Nachrichtenverkehr in Geschäftsnetzen gemeint.(10 DLC) zehnstellige Long-Code-Nummern umfassen standardmäßige Orts- und MobilfunknummernUS-Netzbetreiber stufen jeden geschäftlichen oder kommerziellen Traffic über VoIP-Anbieter wie CloudTalk als A2P-Traffic ein.

Das bedeutet: Selbst wenn Sie Ihren Kunden in den USA nur dialogorientierte Nachrichten senden, unterliegen Ihre Nummern den A2P-Vorschriften.

Was passiert, wenn ich meine US-Nummern und meine Unternehmensmarke nicht registriere?

Die Carrier von CloudTalk können keinen nicht registrierten Traffic von Ihren US-amerikanischen 10DLC-Nummern in die USA senden. Das bedeutet: Wenn Sie eine nicht registrierte Nummer verwenden, können Sie keine Nachrichten über CloudTalk in die USA senden.

Der Campaign-Registry-Prozess für A2P 10DLC in den USA

Wer Nachrichten über lokale Nummern in die USA senden möchte, muss seine Unternehmensdaten, den Anwendungsfall sowie Nachweise oder eine Beschreibung des Opt-in-Prozesses in einem zentralen Register namens TCR hinterlegen. CloudTalk unterstützt Sie dabei!

Was ist das Campaign Registry (TCR)?

The Campaign Registry, kurz TCR, ist eine carrier-neutrale Telekommunikations-Informationsplattform, an die alle Absenderinformationen für A2P 10DLC übermittelt werden müssen. Sie ist Teil der branchenweiten Bemühungen, Verbraucher vor Betrug, Spam und belästigenden Nachrichten zu schützen. TCR überprüft die einzelnen Absender von geschäftlichen SMS in die USA (sogenannte Marken) und deren konkrete Anwendungsfälle (Kampagnen). Wenn große US-Carrier (T-Mobile, Verizon usw.) SMS-Traffic erhalten, erkennen sie, ob dieser im Rahmen einer registrierten und verifizierten Kampagne im TCR gesendet wurde.

Welche Informationen benötige ich für die Registrierung von Marke und Kampagne?

Die Registrierung für A2P 10DLC besteht aus drei Hauptteilen. Weitere Informationen zu den einzelnen Teilen finden Sie in den Abschnitten unten.
  1. MARKE:
    Zuerst müssen Sie Ihre Marke registrieren. Dazu gehören die grundlegenden Angaben zu Ihrem Unternehmen und das Volumen der Nachrichten, die Sie versenden werden. Hierfür fällt eine einmalige Gebühr für die Markenregistrierung an
  2. KAMPAGNE:
    Anschließend müssen Sie je nach Art der Nachrichten, die Sie versenden, separate Nachrichten-Kampagnen anlegen. Im Rahmen dieser Registrierung bezeichnet „Kampagne“ JEDEN Anwendungsfall, etwa Kundensupport oder Kontoverwaltung – nicht nur klassische Vertriebs- oder Marketingkampagnen.

    Es fallen eine einmalige Gebühr für die Kampagnenregistrierung und eine monatliche Kampagnengebühr des TCR an. (in den meisten Fällen liegt diese bei $1.50)
  3. OPT-IN: Ihre Kampagne muss einen Nachweis für das „Opt-in“ Ihrer Kunden zum Empfang von Nachrichten enthalten.

Schritte zur Registrierung

  • Ziehen Sie diesen Artikel heran, um für Ihren Geschäftsfall die erforderlichen Informationen zusammenzustellen.
  • Füllen Sie dieses Formular aus, um die Details Ihrer Situation zu übermitteln.
  • Unser Numbers-Support-Team registriert Marke und Kampagne über TCR (das Campaign Registry) und unseren zwischengeschalteten Carrier für US-Nummern.
Bestimmten Branchen und Anwendungsfällen ist es von den nationalen Netzbetreibern landesweit untersagt, die Netze in den USA/Kanada für den Versand kommerzieller SMS zu nutzen. (z. B. CBD-, Vape- und MLM-Unternehmen) Bevor Sie diesen Prozess starten, prüfen Sie bitte in unserem Help-Center-Artikel noch einmal, ob Ihr SMS-Anwendungsfall nicht durch die Vorschriften der US-Carrier eingeschränkt ist.
Bereits registriert?Das passiert, wenn Sie eine neue Nummer kaufen: Sobald Ihre A2P-10DLC-Registrierung bei CloudTalk aktiv ist, wird für alle neuen Nummern aus den USA oder Kanada, die Sie über den Self-Service-Ablauf kaufen, SMS automatisch aktiviert und mit Ihrem bestehenden A2P Messaging Service verknüpft. Wenn Sie eine Nummer kaufen, bevor die Registrierung abgeschlossen ist, bleibt SMS deaktiviert, bis die Registrierung abgeschlossen ist. Mehr über das Bestellen von Nummern erfahren

  1. Markenregistrierung: grundlegende Unternehmensdaten

Diese Registrierung muss von dem Unternehmen vorgenommen werden, mit dem der Verbraucher zu interagieren glaubt, wenn er seine Telefonnummer angibt. Wenn Sie zum Beispiel ein BPO oder ein Unternehmen sind, das im Auftrag eines anderen Unternehmens Support leistet, registriert sich der Geschäftskunde. Das Nachrichtenvolumen umfasst den Traffic aller Nummern, die unter Ihrer Marke genutzt werden, nicht das Volumen jeder einzelnen Nummer.

Markentyp

Welche Art der Markenregistrierung Sie benötigen, hängt von Ihrer Nutzung ab. Die meisten CloudTalk-Kunden fallen unter die Marke Low-volume Standard.
  1. Low-volume Standard Brand
    Registrierungsgebühr: $4.50
    Für den Versand von weniger als 6.000 Nachrichtensegmenten pro Tag in die USA (2.000 Nachrichtensegmente pro Tag über T-Mobile)
  2. Full Standard Brand
    Registrierungsgebühr: $46
    Für den Versand großer Nachrichtenmengen zwischen 6.000 und 600.000 Nachrichtensegmenten pro Tag in die USA (2.000 - 200.000 pro Tag über T-Mobile)

    Liste der Anwendungsfälle für Full Standard Brand:
3. Sole Proprietor Brand (nur für die USA und Kanada verfügbar)
Registrierungsgebühr: $4.50
Für Einzelpersonen oder kleine Unternehmen ohne Steuernummer (EIN)

Erforderliche Angaben zu Ihrer Marke

Vom Unternehmen

  • Firmenname
  • Physische Adresse (Straße, Stadt, Bundesland/Provinz/Region, Postleitzahl, Land)
  • Geschäftsidentität (Direktkunde oder ISV/Reseller/Partner)
  • Unternehmensform (Einzelunternehmen/Personengesellschaft/Kapitalgesellschaft /Genossenschaft/LLC/Non-Profit)
  • Unternehmensstatus (privat/börsennotiert)
    • Börsenkürzel & Börse (bei börsennotierten Unternehmen)
  • Handelsregisternummer & -art
    • muss bei allen US-Unternehmen die EIN sein
    • andere Unternehmenskennungen bei Nicht-US-Unternehmen
  • Branche
  • Website
  • Tätigkeitsregionen

Von einer bevollmächtigten Person des Unternehmens

Für eine möglichst schnelle Verifizierung sollte dies jemand mit einer öffentlich überprüfbaren Verbindung zum Unternehmen sein, etwa über LinkedIn, die Unternehmenswebsite oder ein staatliches bzw. nationales Handelsregister.
  • Vor- und Nachname
  • E-Mail
  • Titel
  • Telefonnummer
  • Position (Director/VP/GM/General Counsel/CEO/CFO)

TCR-Registrierungsgebühr

Vom TCR fallen einmalige Registrierungsgebühren für Marke und Kampagne sowie eine monatliche Gebühr für die Pflege der Kampagne an. Diese werden direkt Ihrem CloudTalk-Konto berechnet und erscheinen auf Ihrer nächsten Rechnung. Die meisten CloudTalk-Kunden, die weniger als 6.000 Nachrichten pro Tag senden, kommen für die Low-volume Standard Brand und die Low Volume: Mixed Use Campaign infrage; dafür fallen Gebühren von 19.50einmaligund19.50 einmalig und 1.50 pro Monat an.
Gut zu wissen: Alle Gebühren im Zusammenhang mit der 10DLC-Registrierung und -Pflege sind Branchengebühren von TCR und den US-Carriern; CloudTalk erhebt dafür weder einen Aufschlag noch eine Bearbeitungsgebühr.

  1. Kampagnenregistrierung: Ihr Anwendungsfall für Nachrichten

Anfallende Gebühren

Einmalige Gebühr für die Kampagnenregistrierung: $15Monatliche Kampagnengebühr: 1.50—1.50—10.00 (je nach Anwendungsfall)
  • Low Volume: Mixed Use: Empfohlene Option für CloudTalk-Nutzer mit Low-volume Standard Brand
    Monatliche Gebühr: $1.50
    • Der Anwendungsfall Low Volume Mixed Campaign kann genutzt werden, um Nachrichten mehrerer Anwendungsfälle zu senden, etwa Kundenbetreuung und Lieferbenachrichtigung.
    • Aufgrund der geringeren Kosten wird er für Kunden mit Low Volume Standard Brand und Standard Brand empfohlen, die keinen hohen Nachrichtendurchsatz benötigen
      Der Durchsatz gibt an, wie schnell Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt Nachrichten senden können. Er wird pro Telefonnummer in Nachrichtensegmenten pro Sekunde (MPS) gemessen. Der Standardwert für geringes Volumen beträgt 1,25 MPS bei Verizon, T-mobile und AT&T.

Liste weiterer Gebühren nach Kampagnentyp (Fortsetzung)

  • Sole Proprietor: Mixed Use: $2 monatliche Gebühr
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): $10 monatliche Gebühr
    • Jede Authentifizierung oder Kontoverifizierung, etwa Einmalpasswort (OTP)
  • Kontobenachrichtigung: $10 monatliche Gebühr
    • Benachrichtigungen über den Status eines Kontos oder im Zusammenhang mit der Zugehörigkeit zu einem Konto
  • Kundenbetreuung: $10 monatliche Gebühr
    • Support, Kontoverwaltung, sonstige Kundeninteraktion
  • Lieferbenachrichtigung: $10 monatliche Gebühr
    • Informationen zum Status einer Lieferung
  • Betrugswarnungen: $10 monatliche Gebühr
    • Nachrichten über mögliche betrügerische Aktivitäten, etwa Warnungen zu Ausgaben
  • Hochschulbildung: $10 monatliche Gebühr
    • Nachrichtenkampagnen von Hochschulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen
  • Marketing: $10 monatliche Gebühr
    • Werbeinhalte wie Rabattaktionen und zeitlich begrenzte Angebote
  • Gemischt: $10 monatliche Gebühr
    • Eine Kampagne, die mehrere Anwendungsfälle abdeckt, etwa Kundenbetreuung und Lieferbenachrichtigungen; in der Regel mit geringerem Durchsatz und höheren Kosten pro Nachricht
  • Umfragen und Abstimmungen: $10 monatliche Gebühr
    • Für kundenbezogene Umfragen und Abstimmungen, etwa Kundenbefragungen (nicht für politische Zwecke)
  • Öffentliche Bekanntmachung: $10 monatliche Gebühr
    • Bekanntmachungen, um das Publikum für ein bestimmtes Thema zu sensibilisieren
  • Sicherheitswarnung: $10 monatliche Gebühr
    • Benachrichtigung über ein kompromittiertes System (software- oder hardwarebezogen)

Allgemeine Anforderungen an die Kampagne

Kampagnenbeschreibung
💡In diesem Zusammenhang bezeichnet der Begriff „Kampagne“ JEDE SMS-NUTZUNG. Das umfasst auch zwischenmenschliche und dialogorientierte Nachrichten, nicht nur Marketing- oder Vertriebskampagnen.
Ihre Kampagnenbeschreibung muss diese Fragen beantworten:
  1. Wer sendet die Nachricht?
    Ihr Firmenname und Ihre Marke.
  2. Welche konkreten Arten von Nachrichten senden Sie?
    Zum Beispiel: „Wir senden SMS, um auf rechtliche Anfragen zu antworten, Anfragen zu qualifizieren und Beratungstermine für Nutzer zu vereinbaren, die unser Kontaktformular auf der Website absenden.“
  3. Wer erhält sie?
    Zum Beispiel: „Wir senden SMS, um auf rechtliche Anfragen zu antworten, Anfragen zu qualifizieren und Beratungstermine für Nutzer zu vereinbaren, die unser Kontaktformular auf der Website absenden.“
  4. Warum erhalten sie diese?
    Zum Beispiel: „Nachrichten werden gesendet, nachdem ein Nutzer über unser Kontaktformular auf der Website eine Anfrage für eine Rechtsberatung gestellt hat.“
Ihre Kampagnenbeschreibung muss außerdem zum gewählten Kampagnentyp und zu Ihren Beispielnachrichten passen. ⚠️ Im Folgenden einige Szenarien, die zu einer Ablehnung führen können.
  1. Sie haben eine Kampagne vom Typ Kundenbetreuung gewählt und Beispielnachrichten angegeben, die als Marketingnachrichten gelten.
  2. Ihre Beschreibung ist vage und beantwortet die oben genannten Fragen nicht.
Konform ✅Nicht konform ❌
„Nachrichten werden von {Brand Name} an bestehende Kunden gesendet, die ihr Opt-in erteilt haben. Die Nachrichten enthalten OTP-Codes für die MFA-Anmeldung in unserem Online-Portal sowie Sicherheitswarnungen zu Profiländerungen.“„Wir senden Textnachrichten an Menschen.“(Zu vage, keine Marke, keine Angaben zu Empfängern, kein Zweck)
„Nachrichten werden von {Brand Name} an Patienten mit anstehenden Terminen gesendet. Die Nachrichten enthalten Terminerinnerungen, Optionen zur Terminverschiebung und Pflegehinweise nach dem Besuch.“„Zwischenmenschliche Kommunikation“
„Nachrichten werden von {Brand Name} an Kunden gesendet, die einen Servicetermin buchen. Die Nachrichten enthalten Terminbestätigungen und Benachrichtigungen, dass das Fahrzeug abholbereit ist.“„Nachrichten werden von CloudTalk an Kunden der Autowerkstatt gesendet.“
Beispielnachrichten Geben Sie 2-5 Beispiele dafür an, wie Ihre tatsächlichen Nachrichten aussehen werden. So verstehen die Prüfer genau, was Ihre Kunden erhalten. Ihre Beispielnachrichten sollten zu Ihrer Marke und Ihrer Kampagnenbeschreibung passen.
  1. Nennen Sie Ihren Firmennamen in den Beispielnachrichten. Er muss mit dem Firmennamen und der Website übereinstimmen, die Sie im Abschnitt zur Marke angegeben haben.
  2. Die Nachrichten müssen echt sein und dem entsprechen, was Sie oben in der Kampagnenbeschreibung angegeben haben.
  3. Wenn Ihre tatsächlichen Nachrichten Links oder Telefonnummern enthalten, nehmen Sie entsprechende Beispiele in Ihre Beispielnachrichten auf.
Konform ✅Nicht konform ❌
„Hallo, hier ist Dental Clinic A. Wir möchten Ihren Termin am 12. Mai um 14:00 Uhr bestätigen.Antworten Sie mit STOP, um sich abzumelden.“„Hallo, sind Sie der Eigentümer von 123 Oak St? Ich möchte Ihr Haus kaufen.“(Kaltakquise ist nicht erlaubt)
„Dental Clinic A: Zahnkontrolle fällig für [Customer Name]. Besuchen Sie www.dentaltestclinic.com, um einen Termin zu vereinbaren, oder rufen Sie 212-123-456 an.Antworten Sie mit STOP, um sich abzumelden.“„Hier ist Ihr Code.“(Kein Markenname, kein Kontext)
„Hey! Sehen Sie sich hier das kostenlose Angebot an, das ich für Sie erstellt habe: http://bit.ly/“(Keine Marke, Link-Kürzer sind nicht erlaubt)
„BB Boutique: Der Frühling ist endlich da! 🌸 Nur an diesem Wochenende 20 % Rabatt auf alle neuen Blumenkleider. Hier geht es zur Kollektion: https://bboutique.com/spring. Antworten Sie mit STOP, um sich abzumelden.“(Nicht konform, wenn als Kampagnentyp nicht Marketing gewählt wurde)
„RIESIGER SALE!!! NUR IN DER NÄCHSTEN STUNDE 90 % RABATT AUF ALLES!!! SCHNELL SEIN, SOLANGE DER VORRAT REICHT!!!
„Hallo [Customer Name], hier ist B Company. Wir bestätigen, dass wir Ihre Bestellung für E-Zigaretten und Vapes erhalten haben.“(Der Versand von Nachrichteninhalten zu E-Zigaretten und Vapes ist innerhalb der USA nicht erlaubt. Mehr Details hier..)
Opt-in-Nachrichtenablauf
Der Opt-in-Nachrichtenablauf ist der wichtigste Schritt der A2P-10DLC-Registrierung. Mehr dazu im Abschnitt unten.

  1. Opt-in-Anforderung

Was bedeutet „Opt-in“?

Eine dokumentierte Einwilligung des Verbrauchers zum Empfang von Nachrichten, und zwar vor dem Versand dieser Nachrichten, ist entscheidend für eine erfolgreiche A2P-Registrierung. Wenn Sie noch keinen etablierten, dokumentierbaren Opt-in-Ablauf haben, müssen Sie für diese Registrierung einen einrichten.
  • Der Opt-in-Nachrichtenablauf muss alle Wege auflisten, über die Ihre Kunden der Nachrichtenkampagne zustimmen können (also dem Empfang von Nachrichten Ihres Unternehmens). Wenn für dieselbe Kampagne mehrere Opt-in-Wege genutzt werden können (z. B. Anmeldung auf der Website, Eingabe der Nummer in ein Kontaktformular, Tastendruck im IVR), müssen alle aufgeführt werden.
  • Der Call-to-Action muss eindeutig sein, und den Endnutzern muss ausdrücklich bewusst sein, dass sie dem Empfang von Nachrichten Ihres Unternehmens zum angegebenen Kampagnentyp zustimmen.

Beispiele für die Opt-in-Dokumentation

Beispiele für eine ordnungsgemäße Opt-in-Dokumentation von unserem TCR-Vermittler:
  1. „Kunden erteilen ihr Opt-in konkret bei der Anmeldung auf unserer Website {add your website URL}, indem sie ihre Telefonnummer eingeben. Sie müssen im Anmeldeformular ein Kästchen ankreuzen, mit dem sie dem Empfang von Nachrichten von uns zustimmen. Das Opt-in auf unserer Website erfolgt im Self-Service unter samplecompany.com/signup. In unserer Datenschutzerklärung ist zudem festgehalten, dass die Nummern der Kunden nicht an Dritte weitergegeben werden [Link zur Datenschutzerklärung, die die Erklärung zur Nichtweitergabe enthält].

    Kunden können ihr Opt-in auch persönlich erteilen, indem sie im Geschäft den Kontakt per SMS wünschen und ihre Kontaktnummer auf ein Papierformular schreiben, das einen Hinweis enthält, dass sie dem Empfang von Nachrichten von uns zustimmen.“
  2. Kunden füllen in unserer App ein Registrierungsformular aus, in dem sie ihre Telefonnummer angeben. Darin heißt es: „Mit dem Absenden dieses Formulars ermächtigen Sie {Company Name}, Ihnen Textnachrichten mit Angeboten und weiteren Informationen zu senden. Es können Nachrichten-/Datengebühren anfallen. Die Einwilligung ist keine Voraussetzung für einen Kauf. [Link zur Datenschutzerklärung, die die Erklärung zur Nichtweitergabe enthält].“
Beispiele für unzureichende Beschreibungen, die vom TCR abgelehnt werden:X „Kunden melden sich online an“X „Kunden haben eine Bestellung aufgegeben“

Liste aller Opt-in-Wege

  1. Opt-in über die Website (empfohlen, wenn Sie einen Ablauf neu einrichten müssen) Geben Sie bei Online-Anmeldungen die Website-URL an, unter der das Opt-in erfolgt. Es müssen derselbe Firmenname und dieselbe Website sein, die in den Unternehmensangaben zur Marke angegeben wurden.
    1. Compliance-Prüfungen

      Die Prüfer kontrollieren, ob der Call-to-Action und die richtigen Hinweise an Ihrem Opt-in-Ort angezeigt werden. Der Opt-in-Ort ist die Stelle, an der Verbraucher ihre Telefonnummer eintragen (z. B. das Formular „Kontakt“ auf Ihrer Website).
      1. Nachweis, dass der Verbraucher versteht, dass er SMS von Ihnen erhält, wenn er seine Telefonnummer angibt. Daraus muss ausdrücklich hervorgehen, welche Art von Nachrichten er zu empfangen einwilligt (z. B. informativ, Marketing usw.)
      2. Marke/Unternehmen wird in der ersten Nachricht genannt.
      3. Hinweis auf Gebühren
        Beispiel: „Es können Nachrichten- und Datengebühren anfallen“
      4. Häufigkeit
        Beispiel: „Eine Nachricht pro Anmeldung“, „Die Nachrichtenhäufigkeit variiert“, „Drei Nachrichten pro Lieferung“
      5. Kontaktdaten für den Kundenservice und Hinweise zum Abmelden.
        Beispiel: „Antworten Sie mit HELP für Hilfe“, „Antworten Sie mit STOP, um sich abzumelden“
      6. Die Seiten mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung müssen verlinkt und zugänglich sein. In der Datenschutzerklärung muss ausdrücklich erwähnt werden, dass Mobilnummern nicht an Dritte weitergegeben werden. (Wenn es eine allgemeine Erklärung zur Nichtweitergabe personenbezogener Daten gibt, muss die Telefonnummer ausdrücklich als Form personenbezogener Daten aufgeführt sein.)
      7. Wenn Ihr Handelsname vom rechtlichen Namen abweicht, sollte der rechtliche Name in Ihrer Datenschutzerklärung oder auf Ihrer Seite mit den Geschäftsbedingungen klar angegeben sein.
    2. Prüfung auf erzwungene Einwilligung

      Die Prüfer sehen sich außerdem Ihren Opt-in-Ablauf genau an, um sicherzustellen, dass Verbraucher nie gezwungen werden, dem Empfang von Textnachrichten Ihres Unternehmens zuzustimmen. Kampagnen mit erzwungener Einwilligung werden abgelehnt. 🚨 Als erzwungene Einwilligung gilt Folgendes:
      • Die Kontrollkästchen sind vorab angekreuzt oder verpflichtend.
      • Ein Formular verlangt vom Verbraucher, mehreren verpflichtenden Opt-in-Einwilligungen zuzustimmen, bevor es abgesendet werden kann.
      • Ein Formular lässt sich nur absenden, wenn der Nutzer das Einwilligungskästchen ankreuzt.
      • Die Einwilligung wird ohne Kontrollkästchen eingeholt, während das Feld für die Telefonnummer verpflichtend ist.
    3. Beispiel für ein konformes Web-Opt-in

      • ✅ Das Feld für die Telefonnummer ist optional.
      • ✅ Der Verbraucher kann auswählen, welche Art von SMS er erhalten möchte. Da die Marke bzw. das Unternehmen Opt-ins für mehrere Anwendungsfälle anbietet (z. B. informativ und Marketing), gibt es für jede Art ein eigenes Kontrollkästchen.
      • ✅ Es gibt keine erzwungene Einwilligung, und Verbraucher können das Formular auch ganz ohne Einwilligung absenden.
  2. Opt-in in der App oder im Produkt
    • Wenn der Opt-in-Weg oder das Formular hinter einer Anmeldung mit Benutzername/Passwort liegt oder sich in einer App bzw. auf anderen, nicht öffentlich zugänglichen Websites befindet, müssen Sie das Bild des Opt-in-Formulars auf Ihrer Website oder Ihrem Server hosten und einen Link dazu erzeugen. Bitte geben Sie einen gehosteten Link zum Bild Ihres Opt-in-Formulars an.
  3. Nicht-digitales Opt-in
    • Das gilt, wenn der Verbraucher sein Opt-in persönlich, auf Papier oder auf anderem nicht-elektronischem Weg erteilen kann.
    • Wenn das Opt-in im Geschäft, auf einem Papierformular oder über andere, nicht öffentlich zugängliche Websites erfolgt, müssen Sie das Bild des Opt-in-Formulars auf Ihrer Website oder Ihrem Server hosten und einen Link dazu erzeugen. Bitte geben Sie einen gehosteten Link zum Bild Ihres Opt-in-Formulars an.
    • Mündliches Opt-in oder Opt-in per E-Mail: wenn der Verbraucher dem Empfang von SMS in einem direkten Gespräch oder im E-Mail-/Onboarding-Austausch zustimmt
  4. Opt-in per SMS
    • Wenn Ihre Kunden sich per SMS an- und abmelden, müssen Sie Nachrichten und Schlüsselwörter für Opt-in, Opt-out und Hilfe angeben – siehe nächster Abschnitt.

Anforderungen an das Opt-in per SMS

Dieser Abschnitt ist nur erforderlich, wenn Ihre Kunden sich per Textnachricht an- und abmelden.
  1. Opt-in-Schlüsselwörter (max. 255 Zeichen)
    • Wenn Endnutzer ein Schlüsselwort senden können (z. B. Subscribe, Start, OPTIN, UNSTOP, IN), um Nachrichten Ihrer Kampagne zu erhalten, müssen diese Schlüsselwörter angegeben werden.
    • Dieser Abschnitt ist verpflichtend, wenn in Abschnitt 4, Opt-in-Nachrichtenablauf, angegeben ist, dass Kunden sich per SMS für Ihre Kampagne anmelden können.
    • Wenn Sie kein Opt-in per Textnachricht anbieten, lassen Sie dieses Feld bitte leer.
  2. Opt-in-Nachricht (20-320 Zeichen)
    • Wenn Verbraucher ein Schlüsselwort senden können, um Nachrichten Ihrer Marke zu erhalten, muss die vollständige Nachricht angegeben werden.
    • Die Opt-in-Antwortnachricht muss Folgendes enthalten:
      • den Namen der Marke
      • die Bestätigung der Anmeldung zu einer wiederkehrenden Nachrichtenkampagne
      • eine klare Beschreibung, wie man sich abmeldet (Anforderungen 3-4)
      • eine klare Beschreibung, wie man Hilfe erhält (Anforderungen 5-6)
  3. Opt-out-Schlüsselwörter (max. 255 Zeichen)
    • Wenn Endnutzer ein Schlüsselwort senden können (z. B. STOP, END, UNSUBSCRIBE), um keine Nachrichten Ihrer Kampagne mehr zu erhalten, müssen diese Schlüsselwörter angegeben werden.
    • Wenn Sie Opt-in und Opt-out per Textnachricht nicht anbieten, lassen Sie dieses Feld im Anmeldeformular bitte leer.
  4. Opt-out-Nachricht (20-320 Zeichen)
    • Wenn Verbraucher sich per SMS anmelden können, ist zusätzlich ein erweitertes Opt-out erforderlich, um keine Nachrichten Ihrer Marke mehr zu erhalten; die vollständige Opt-out-Nachricht muss angegeben werden.
    • Die Opt-out-Antwortnachricht muss wiederum Folgendes enthalten:
      • den Namen der Marke
      • die Bestätigung der erfolgreichen Abmeldung
  5. Hilfe-Schlüsselwörter (max. 255 Zeichen)
    • Wenn Endnutzer bei Bedarf ein Schlüsselwort senden können (z. B. ISSUE, FIX, RESOLVE, INQUIRY), müssen diese Schlüsselwörter angegeben werden.
    • Wenn in früheren Schritten erweitertes Opt-in/Opt-out angegeben wurde, aber keine Hilfe-Schlüsselwörter und -Nachrichten bereitgestellt werden, wird die Kampagne abgelehnt.
  6. Hilfe-Nachricht (20-320 Zeichen)
    • Wenn Verbraucher sich per SMS an- und abmelden können, ist zusätzlich eine erweiterte Hilfe-Nachricht erforderlich; die vollständige Opt-out-Nachricht muss angegeben werden.
    • Wenn in früheren Schritten erweitertes Opt-in/Opt-out angegeben wurde, aber keine Hilfe-Schlüsselwörter und -Nachrichten bereitgestellt werden, wird die Kampagne abgelehnt.

Beispiele für SMS-Nachrichten zum Opt-in/Opt-out

Beispiele für ordnungsgemäße SMS-Opt-in-Nachrichten von unserem TCR-Vermittler:Opt-in-Nachricht: „Sie haben sich erfolgreich für Nachrichten von {Company Name} angemeldet. Antworten Sie mit STOP, um sich abzumelden.“Opt-out-/Stopp-Bestätigungsnachrichten: „Sie wurden erfolgreich von {Company Name} abgemeldet. Sie erhalten von dieser Nummer keine weiteren Nachrichten.“

Hilfe-Nachrichten: „ {Company Name}: Bitte besuchen Sie www.acmecorporation.com, um Support zu erhalten. Zum Abmelden antworten Sie mit STOP.“
Generische Beispiele für SMS-Opt-in-Nachrichten, die zu einer Ablehnung führen:X Opt-in-Nachricht: „Sie haben sich für Nachrichten angemeldet“X Opt-out-/Stopp-Bestätigungsnachrichten: „Abmeldung erfolgreich. Sie erhalten keine weiteren Nachrichten von uns.X Fehlende Hilfe-Nachrichten: Wenn erweitertes Opt-out aktiviert wurde, aber keine Hilfe-Nachricht angegeben ist, wird die Kampagne abgelehnt.

Was, wenn ich keinen „OPT-IN“-Workflow habe?

Auch wenn Sie nur bestehende Kontakte anschreiben oder der Meinung sind, dass Ihr Anwendungsfall kein Opt-in erfordert (Opt-in-Nachrichtenablauf, Opt-in-URL), ist die Registrierung einer Marke und einer Kampagne verpflichtend. Nur so sind Sie für die 10DLC-Registrierung berechtigt und können SMS/MMS nutzen.
Wenn Sie keinen etablierten Opt-in-Workflow haben, müssen Sie die Texte auf Ihrer Website, Ihren Bestellformularen (online oder gedruckt), in Ihrer Datenschutzerklärung und Ihren Nutzungsbedingungen anpassen, um ausdrücklich die Einwilligung der Kunden zum Empfang von Nachrichten einzuholen.

Mehr zur Opt-in-Anforderung

Der Nachweis des Verbraucher-Opt-ins ist eine verbindliche Anforderung externer Netzbetreiber in den USA. Unser Team bei CloudTalk kann diese Vorgabe nicht beeinflussen. Unsere Aufgabe ist es, Sie durch den Prozess zu begleiten und Ihre Anfrage an externe Carrier und das TCR zu übermitteln. Wenn wir keine Stelle dokumentieren können, an der der Verbraucher dem Empfang von Nachrichten Ihres Unternehmens zustimmt, wird die Kampagnenanfrage abgelehnt. Gerne beraten wir Sie, wie Sie die A2P-Opt-in-Anforderungen am einfachsten in Ihren konkreten Unternehmensablauf integrieren. Das kann so einfach sein wie:
  • Hinweise in den Bereichen Kontakt und Nutzungsbedingungen Ihrer Website, die Kunden darüber informieren, dass sie mit der Kontaktaufnahme über Ihre Hotlines dem Empfang einer Folge-SMS zustimmen, dazu eine Erklärung zur Nichtweitergabe von Mobilnummern, Angaben zur Nachrichtenhäufigkeit und der Hinweis „Es können Nachrichten- und Datengebühren anfallen“ sowie ein Link zu einer Datenschutzerklärung, die die Erklärung zur Nichtweitergabe von Kundendaten enthält.
  • wenn Ihre Kunden ihre Daten persönlich vor Ort hinterlassen: ein Kontrollkästchen auf einem Papier-Bestellformular mit dem Hinweis, dass der Kunde SMS-Updates zum Status seiner Bestellung erhält
  • eine Ansage im IVR, bei der der Kunde eine Taste drücken kann, um dem Empfang einer Folgenachricht nach dem Anruf zuzustimmen

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