Skip to main content

Die Registrierungen für A2P 10DLC und die Verifizierung gebührenfreier Nummern sind das Ergebnis einer umfassenden Überarbeitung der bestehenden Messaging-Netze in den USA und Kanada sowie der Einführung neuer Messaging-Protokolle. Viele CloudTalk-Kunden fragen sich verständlicherweise, warum diese Anforderungen eingeführt werden oder warum im Prozess bei CloudTalk so viele Informationen abgefragt werden müssen, um SMS für die Nummern in Ihrem Konto zu aktivieren. Wir haben diesen Leitfaden mit häufigen Fragen rund um das A2P-Rahmenwerk und den Registrierungsprozess zusammengestellt

FAQ

Was ist die A2P-Registrierung?

Die A2P-Registrierung (Application-to-Person-Messaging) ist ein neues verpflichtendes Protokoll für alle Parteien, die geschäftliche Nachrichten bzw. Nicht-Verbrauchernachrichten von kommerziellen Plattformen in die USA und in manchen Fällen nach Kanada senden möchten.

Dabei geht es darum, den US-Betreibern Ihre grundlegenden rechtlichen Unternehmensdaten, Ihren Messaging-Anwendungsfall und Ihr Verfahren zur Einholung der Zustimmung Ihrer Kunden für den SMS-Versand zu übermitteln.
Den vollständigen Prozess finden Sie hier für die Registrierung lokaler Nummern (10DLC) und gebührenfreier Nummern.

Wer muss sich registrieren?

JEDE PARTEI, die SMS/MMS von US- oder KANADISCHEN Nummern in die USA senden möchte oder die SMS von kanadischen gebührenfreien Nummern nach Kanada senden möchte.

Warum geschieht das jetzt?

T-Mobile bietet einen ausführlichen FAQ-Bereich, der erklärt, warum die Regeln für A2P- bzw. Nicht-Verbraucher-Messaging jetzt greifen.

Es gibt 2 Arten von Routen für den SMS-Versand: P2P und A2P

P2P-Routen (Peer-to-Peer bzw. Person-to-Person) werden für den zwischenmenschlichen Verkehr zwischen zwei einzelnen Parteien genutzt und sind dialogorientiert. P2P-/SMPP-Routen werden in der Regel nur in Standard-Mobilfunknetzen verwendet und dürfen nicht mehr für den Versand kommerzieller Nachrichten genutzt werden, selbst wenn diese rein dialogorientiert sind.
A2P-Routen (Application-to-Person) und -Nachrichten sind definiert als jede Art von Nachrichten, die von kommerziellen Plattformen gesendet werden, einschließlich Follow-ups, Benachrichtigungen, Marketingnachrichten, OTPs (Einmalpasswörter), 2FA usw.
  1. Die A2P-Netze wurden 2020–2021 von den US-Netzen aufgebaut, mit dem Ziel, den gesamten kommerziellen SMS-Verkehr (Nicht-Verbraucherverkehr) in diesem neuen, besser ausgestatteten Netz zu bündeln, statt ihn über allgemeine Verbraucher-Messaging-Netze zu leiten. Selbst wenn Sie nur dialogorientierte Nachrichten an bekannte Kontakte senden, stufen die US-Betreiber dies weiterhin als A2P- bzw. Nicht-Verbraucher-Messaging ein, da die Nachrichten von einer VoIP-Plattform aus gesendet werden.
  2. Die Nutzung dieser Netze ist mit besonderen Anforderungen an den Absender verbunden, die dazu dienen, die SMS versendende Partei zu identifizieren und Verbraucher vor Spam, unerwünschten Nachrichten, Betrug und potenziell eingeschränkten Inhalten zu schützen.
  3. Alle Carrier hätten ihren gesamten Nicht-Verbraucherverkehr so früh wie möglich vollständig auf A2P-Netze umstellen sollen, doch viele konnten dies nicht sofort umsetzen. Jetzt, im Jahr 2023, bestehen die Betreiber darauf, dass Carrier und Anbieter die Vorgaben einhalten, und setzen Fristen oder einen strikten Umsetzungsplan dafür fest.
  4. Dies sind keine Vorschriften von CloudTalk, sondern von den US-Betreibern und der CTIA (Cellular Telecommunications Industry Association). Leider können weder CloudTalk noch unsere SMS-Carrier Ausnahmen anbieten.

Warum muss ich das bei CloudTalk tun? Bei meinem letzten Anbieter war das nicht nötig.

Von 2020 bis heute haben sich die A2P-Vorschriften weiterentwickelt und sind strenger geworden. Früher genügten weniger Angaben, etwa einfache Unternehmensinformationen und Anwendungsfälle. Seit Januar 2023 sind jedoch zusätzliche Angaben erforderlich, sodass CloudTalk Sie möglicherweise nach mehr Details fragen muss, als Ihr bisheriger Anbieter fragen musste.
  • Nachweise oder Dokumentation des Opt-in-Prozesses
  • Wenn Kunden ihr Opt-in auf Ihrer Website erteilen, müssen Sie bestimmte Formulierungen in die Datenschutzerklärung und die AGB Ihres Unternehmens aufnehmen
    • Erklärung zur Nichtweitergabe von Daten
    • Hinweis auf mögliche Nachrichten- und Datengebühren
    • Angabe der Nachrichtenhäufigkeit

Ich sende nur wenige Nachrichten pro Monat. Warum muss ich das tun?

Die US-Betreiber haben ein Rahmenwerk für alle Nicht-Verbrauchernachrichten geschaffen und gewähren keine Ausnahmen aufgrund geringer Nachrichtenmengen.

Warum brauche ich ein dokumentiertes Opt-in, wenn ich nur dialogorientierte Nachrichten sende?

Ein Opt-in-Anwendungsfall ist für alle Anwendungsfälle von Nicht-Verbraucher-, kommerziellen bzw. A2P-Nachrichten verpflichtend, und alle Unternehmen sowie ihre Anwendungsfälle (Brands und Campaigns) müssen bei The Campaign Registry (TCR) registriert werden, der Carrier-übergreifenden Datenbank aller Nachrichten versendenden Parteien.
  • Für Carrier besteht ein hohes Risiko von Bußgeldern oder Einschränkungen durch die US-Betreiber, wenn sie „unerwünschte Nachrichten” über ihre Netze versenden, daher haben sie den Opt-in-Workflow verpflichtend gemacht. Das Opt-in Ihres Unternehmens kann jedoch ganz einfach sein, zum Beispiel
    • indem Sie im Kontaktbereich Ihrer Website eine Zeile ergänzen wie „Kontoinhaber erhalten möglicherweise Support-SMS im Nachgang, können sich aber jederzeit abmelden”
    • indem Sie ein Anrufskript oder eine Standard-Onboarding-E-Mail-Vorlage einreichen, in der Sie Ihre Kunden fragen, ob sie per SMS kontaktiert werden möchten
    • Das Team von CloudTalk hilft Ihnen, Ihren Opt-in-Prozess so einfach wie möglich für Ihren geschäftlichen Anwendungsfall zu dokumentieren.

Warum kann ich in CloudTalk keine SMS zu XYZ-Themen (Glücksspiel/CBD/Tabak/Kredite von Drittanbietern oder Inkasso) senden?

  • Die US-Betreiber haben spezifische Vorgaben gegen Branchen oder Anwendungsfälle festgelegt, bei denen sie Folgendes sehen:
    • hohes Spam- und Belästigungspotenzial (z. B. Lead-Generierung durch Dritte)
    • Betrugs- oder Missbrauchspotenzial (z. B. Hochzinskredite, Kredite von Drittanbietern oder Inkasso, risikoreiche Finanzdienstleistungen, Finanzberatung und Kryptowährungen)
    • Branchen, die ihrer Ansicht nach in einer rechtlichen Grauzone tätig sind: (z. B. Vape, CBD, Online-Glücksspielseiten)
    • Branchen, die eine Altersverifizierung erfordern: Jeder Subcarrier behält sich das Recht vor, eigene abweichende Regeln für diese Branchen festzulegen, da er letztlich die Bußgelder und Strafen für eine unzureichende Altersverifizierung trägt (z. B. Alkohol, Tabak, Schusswaffen)
CloudTalk hat einen Leitfaden zu den konkreten Anwendungsfällen verfasst, die die US-Betreiber oder unsere Carrier nicht zulassen. Anbieter wie wir gehen konsequent gegen diese Anwendungsfälle vor, da sie Bußgelder und Strafen nach sich ziehen können, wenn die Betreiber ein Muster beim wissentlichen Versand solcher Nachrichten erkennen.

Brauchen Sie Hilfe oder haben Sie eine Frage? Melden Sie sich einfach über unser Support-Portal — wir sind für Sie da.